Wednesday, January 25, 2006

Beantragung Boarding Letter für Ben im Sept. 05

Das war natürlich wieder nervenaufreibend und wie immer alle Sorgen umsonst....
Da Ben ja erst nach Erteilung unserer Greencards geboren wurde, mußten wir für Ihn den sogenannten Boarding, bzw. Transportation Letter beantragen. Dieser berrechtigt Ben ebenfalls eine Greencard zu erhalten. Hierzu muß man zum Konsulat nach Frankfurt fahren. Das ganze war mit großer Aufregung verbunden, da man nicht telefonisch einen Termin vereinbaren konnte, sondern es hieß: Kommen Sie einfach vorbei, bringen Sie Ihr Kind mit, 3 Paßfotos und eine Internationale Geburtsurkunde. Der Brief kann frühstens 4 Wochen vor Ihrem Abflug ausgestellt werden. Ich konnte das Ganze gar nicht glauben und mir vorstellen, daß sie uns ohne Termin überhaupt in die Botschaft lassen würden. Letztendlich ist aber das Konsulat ja auch nichts anderes als eine Behörde. Dort können ja auch die US-Angehörigen die in Deutschland leben z.Bsp. Ihre Pässe verlängern, Geburtsurkunden beantragen und ähnliches. Nichts desto trotz wollte ich natürlich auf Nummer sicher gehen und genau 4 Wochen vor unserem Abflug nach Florida im Oktober machten wir uns auf den Weg nach Frankfurt. Um 8.15 Uhr waren wir dann da und glücklicherweise war nur eine kurze Schlange am Eingang. Mit Kind wurden wir dann direkt auch nochmals vorgewunken. Unsere Pässe und Greencards vorgezeigt und mitgeteilt, daß wir einen Boarding Letter beantragen wollen, durften wir direkt durch den Sicherheitscheck. Babyflasche mußten wir dort deponieren, da diese aus Glas war. Drinnen wurden wir zu einem Schalter geschickt und erhielten von der Mitarbeiterin einen Bogen, den wir ausfüllen mußten. Leider befand sich dann der für uns zuständige Sachbearbeiter außer Haus und mußte über Handy informiert werden. Wir hatten also mal wieder etwas Wartezeit vor uns. Aber wie immer sollte das auch unser Glück sein. Als der Sachbearbeiter da war, mußten wir die Unterlagen abgeben und dann hat es lediglich noch eine Viertel Stunde gedauert und wir hielten die erforderlichen Briefe in der Hand, einen für die Immigration, den anderen für die Fluggesellschaft. Der Beamte stellte uns keine Fragen, hat uns viel Glück gewünscht und einen schönen Tag. Das wars. Ich habe ihn dann noch nach einer bestimmten Mitarbeiterin gefragt, die uns damals im Greencard Prozess betreute und er rief sie noch. Da konnten wir uns dann nochmals bedanken. Um 12.00 Uhr waren wir wieder draußen. Und alles war wieder super Easy gewesen. Und ich hab mich wie immer mal wieder gefragt, weshalb ich mich vorher so verrückt gemacht habe.

Martina

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