Sunday, January 01, 2006

Unsere Hochzeit am 31.07.2004

Da Bild sagt ja wohl mehr als Worte, troztzdem will ich Euch einen kleinen Bericht nicht vorenthalten:



Am frühen morgen in aller Herrgottsfrühe gegen 7 Uhr klingelte der Wecker (der Horror für mich, Ihr wißt ich bin Langschläfer) und Christian fuhr mich zum Friseur. Da verbrachte ich dann erstmal 3 Stunden. Fertig gestylt holte mich Mutschka dort ab. Wir fuhren zu Ihr und ich konnte endlich mein wunderschönes Kleid anziehen. Darauf hatte ich mich wirklich sehr gefreut. Wie ein kleines Mädchen, das eine Prinzessin sein will (o.K. Leute, ich hab schon einen leichten Schlag, aber Ihr kennt mich ja...) Kurz vor Knapp kamen wir dann doch noch rechtzeitig um 11.20 Uhr vor dem Standesamt an. Dort traf ich dann auch wieder auf meinen Schatz, der mich schon sehnsüchtig erwartete. Er hatte ja schon ein bisserl Schiß gehabt, daß ich mir Schillerlocken in die Haare machen lasse (die findet er nämlich ganz schrecklich). Ich hatte mich dann aber doch für die klassiche Hochsteckfrisur entschieden. Um 11.30 Uhr gings los und ich muß zugeben, ich war ganz schön aufgeregt... Wir fanden beide, daß die Standesbeamtin eine sehr schöne Zeremonie gehalten hat und es richtig feierlich war. Das war uns beiden wichtig, da wir nicht in der Kirche geheiratet haben. Nach der Trauung wurden wir mit Rosen und Reis beworfen (damit man viele Kinderchen bekommt) Seine Wirkung hat sich gezeigt, doch dazu später mehr....Vor dem Standesamt hatten unsere Eltern einen Sektenfang für uns vorbereitet und die Trauzeugen hatten schon das Sägewerkzeug bereitgestellt, das wir einen Holzblock durchsägen mußten, sowie das Bettuch mit einem Herz, welches ausgeschnitten werden mußte... Danach ging es im kleinen Kreis zu Christians Eltern. Dort war alles wunderschön geschmückt und mehrere Häppchen standen bereit. Da es ja vom Wetter ein traumhafter Tag war konnte man wunderbar im Garten sitzen und sich erstmal ein bischen erholen und Kraft sammeln für die richtige feier. Eingeladen hatten wir in das Hotel "Rheinischer Hof" hier in Ginsheim. Das Hotel liegt sehr schön am kleinen Hafen, mit Blick auf den Altrhein. Beginn der Feier war um 17.00 Uhr. Insgesamt waren wir 64 Personen. Los ging es mit einem Sektempfang. Die Trauzeugen überraschten uns schon mit Fotos unserer Trauung am Vormittag die an die Wand gestrahlt wurden. So konnten auch die Gäste, die vormittags nicht dabei waren sehen konnten, wie wir zueinander "JA" sagten. Dann ging es weiter mit dem Abendessen. Vorspeise und Hauptgang. Zwischen den Gängen hielt sowohl mein Schwiegervater als auch meine Mutter eine kleine Rede. Es war wunderschön und ich mußte mir doch wirklich die Tränen runterschlucken, da ich so gerührt war. Vielen lieben Dank an Euch Zwei.... Danach gab`s erstmal für Alle einen kleinen Digistif. Da es ein lauer wunderbarer Sommerabend waren wurden wir von der Trauzeugen nach draußen gebeten und bekamen noch ein wunderschönes Geschenk. Sie kamen mit lauter Herzluftballons heraus. An diese wurden Postkarten mit unserer Anschrift gebunden und dann flogen die Herzen los (wir bekamen sogar von 8 Leuten die Kärtchen zurück -- alle aus dem Raum Nürnberg). Sind ganz schön weit geflogen unsere Herzen... Zum Nachtisch gabs dann mit Riesen Tamm Tamm Eistorte, diese wurde mit Musik und Wunderkerzen serviert, was natürlich irgendwie klasse aussah. Danach gabs dann noch den Wurf des Brautstraußes, den meine Freundin Tanja fing (sie hat übrigens tatsächlich geheiratet, zwar nicht als nächstes und dreimal dürft Ihr raten wer Trauszeugin sein durfte :-) ) Desweiteren haben wir natürlich standesgemäß getanzt, das Strumpfband versteigert und ich durfte noch singen für alle (ich weiß auch nicht wie es dazu kam, aber sie leben alle noch). Der harte Kern blieb dann noch bis um 3.30 Uhr. Nur für uns sollte danach noch nicht Feierabend sein. Kaum daheim angekommen, durften wir erstmal unsere Tür freischaufeln. Die Nachbarn hatten als Überraschung unsere Wohnungstür mit lauter Klopapierrollen, die mit Bonbons gefüllt waren zugestellt. Hut ab, sag ich nur. Danach sind wir erstmal totmüde ins Bett gefallen. Die Hochzeitsnacht mußte warten, aber wurde ausreichend nachgeholt.

An alle unsere lieben Eltern, Verwandten und Freunde, sowie unsere Trauzeugen: Wir danken Euch für diesen wunderbaren Tag, der unser Leben sehr berreichert hat. Für alle Eure Mühe und Arbeit. Dankeschön.

Martina

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